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Rund 4000 Besucher bei der Krippenausstellung
2006
in Inzigkofen
Besucher aus gesamten süddeutschen Raum voll des Lobes
Inzigkofen: Rund 4.000 Besucher kamen zu der viel
beachteten Krippenausstellung des Krippenvereins Inzigkofen, die am vergangenen
Sonntag wieder ihre Pforten schloss. Rund 30 angemeldete Führungen konnten
verzeichnet werden und die Besucher strömten aus dem gesamten süddeutschen Raum
und auch aus der Schweiz nach Inzigkofen, um die Krippenausstellung unter dem
Moto „Wir haben seinen Stern gesehen“ zu bewundern.
Nachdem die letzten wertvollen Krippenfiguren wieder sorgsam verpackt wurden
und der Bürgersaal im Rathaus Inzigkofen wieder seiner eigentlichen Bestimmung
übergeben werden konnte, zogen Vorsitzender Erwin Pfeifer und die
Hauptinitiatoren der Ausstellung, Sylvia Schmalz und Hans Keutmann vom
Krippenverein Inzigkofen, eine positive Bilanz.
„Wir sind vollauf zufrieden, die erwartete Besucherzahl wurde erreicht und es
ist überaus erfreulich, dass die Ausstellung auf so positive Resonanz gestoßen
ist“, sagte Hans Keutmann in einer ersten Stellungnahme. Der Mix aus
unterschiedlichen Krippenbaustilen und -epochen sowie unterschiedlichen
Herkunftsländern der ausgestellten Krippen habe gestimmt. So lockte die
Ausstellung nicht nur Neugierige und Interessierte, sondern zog auch Fachleute
aus Museen und Experten der Krippenbaukunst in ihren Bann. Ein Blick in das
Gästebuch bestätigt den positiven Eindruck, den die Ausstellung bei den
Besuchern hinterlassen hat. „Eine überwältigende Ausstellung“, „Dazu kann man
nur gratulieren“ sind nur zwei von vielen Kommentaren, die begeisterte Besucher
ins Gästebuch geschrieben haben.
„Es ist gelungen, die Krippenkunst im Landkreis Sigmaringen aus dem 18.
Jahrhundert in einem exemplarischen Querschnitt darzustellen“ so Hans Keutmann.
„Auch das Schaffen der Augustinerchorfrauen aus dem Inzigkofer Kloster spiegelte
sich in der Ausstellung wieder, denn es gelang, einige kunstvoll gestaltete
historische Krippenfiguren aus dem Kloster Inzigkofen ausstellen zu können“,
ergänzte Vorsitzender Erwin Pfeifer. Voll des Lobes ist er über das Engagement
der Inzigkofer Vereine und Bürger. „Die ganze Bevölkerung hat mitgeholfen - vom
Schmücken der Weihnachtsbäume an den Straßen über den Aufsichts- und
Kassendienst, Kuchen backen, Bewirtung und vieles mehr.“ Lobend hob er auch die
Unterstützung der Gemeinde zum Gelingen der Ausstellung hervor. Die Ausstellung
sei nicht nur eine Aneinanderreihung verschiedener Krippen gewesen, sondern habe
ein mit viel Feingefühl, mit Sinn für Dekoration und Liebe zum Detail
gestaltetes Ambiente geboten, das beeindruckte. Verantwortlich dafür war Silvia
Schmalz, die bei der Gestaltung eine überaus glückliche Hand bewiesen hat.
Erfolgreich seien auch die beiden Aktionstage gewesen, bei denen das Cafe Seelos
aus Sigmaringen Backvorführungen geboten hatte und der Inzigkofer Künstler Franz
Xaver Heinzler die Kunst des Vergoldens und der Farbfassung von Figuren
vorführte. „Die Krippenaus-stellung war ein hervorragendes Aushängeschild für
Inzigkofen im nun zu Ende gehenden Jubiläumsjahr“, unterstrich Bürgermeister
Bernd Gombold das Engagement des Krippen-vereins und bezeichnete die Qualität
der Ausstellung als beeindruckend.
Wer die Ausstellung leider nicht sehen konnte, kann in der Inzigkofer
Klosterkirche die Weihnachtskrippe besichtigen, in der bis 23.12.2006 die
Herbergssuche dargestellt wird. Von Heiligabend bis 5. Januar 2007 wird die
Geburt Christi dargestellt und anschließend ist bis 28. Januar 2007 die Anbetung
der Heiligen Drei Könige zu sehen. Die Inzigkofer Krippe ist Bestandteil des
Krippenweges im Landkreis Sigmaringen.
Bilder der aktuellen
Ausstellung
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